Rega Aria MK3 – MM/MC Phonovorverstärker
Der Aria MK3 Phonovorverstärker verfügt über ein neues Vollaluminiumgehäuse, das die internen Schaltkreise vor jeglichen RFI-Streusignalen schützt.
Es handelt sich um einen „rein analogen Verstärker“ ohne digitale Steuerschaltungen. Die Designer haben es vermieden, überflüssige Geräte einzubauen, da sie den Signalweg blockieren und die Klangqualität beeinträchtigen.
Der Aria MK3 Phonovorverstärker enthält viele innovative Design-Ideen, wie z.B. eine selbsteinstellende Servo-Regelung, um die MC-Eingangsschaltung optimal zu halten und Schwankungen der Umgebungs- oder Betriebstemperatur zu kompensieren.
Beide Stufen (MC und MM) haben ihre eigenen separaten Eingangsbuchsen und Eingangsvorverstärkerschaltungen. Dadurch war es möglich, für jedes Tonabnehmersystem maßgeschneiderte Eingangsschaltungen ohne Kompromisse zu entwerfen.
Die Signalumschaltung erfolgt bei hohem Pegel und niedriger Impedanz (über Relais), um sicherzustellen, dass das Signal nicht beeinträchtigt wird.
Aufbau und Eigenschaften der MC-Stufe
Der MC-Eingang verwendet parallel geschaltete, rauscharme FETs (Feldeffekttransistoren), die als zusammengesetztes Paar konfiguriert sind. Durch die Verwendung von FET-Transistoren wird sichergestellt, dass kein Vorspannungsstrom im System fließt, um die empfindliche magnetische Geometrie des Systems nicht zu stören.
Der MC-Eingang bietet die Möglichkeit, eine ohmsche Eingangslast von 70 Ohm bis 400 Ohm und eine kapazitive Last von 1000 pF bis 4200 pF zu wählen. Die Eingangsempfindlichkeit kann über die Rückwand um 6 dB verändert werden.
Aufbau und Funktionen der MM-Stufe
Der MM-Eingang verwendet rauscharme bipolare Eingangstransistoren, die ebenfalls als zusammengesetztes Paar konfiguriert sind.
Es gibt zwei separate Stromversorgungen für jeden Kanal und weitere Unterstromversorgungen für jede der rauscharmen Eingangsschaltungen.
In allen Stromversorgungen wurden an kritischen Stellen Nichicon FG-Elektrolytkondensatoren verwendet. In den Signalpfad- und Entzerrungsnetzwerken wurden Polypropylen-Kondensatoren verwendet.
Im gesamten Signalpfad wurden diskrete Schaltungen verwendet, die eine vollständige Kontrolle über das Schaltungsdesign gewährleisten.